30.6.2013 0 Kommentare

Dieses Jahr hat es uns bereits etwas früher nach Korsika verschlagen. Ende April war etwas gewagt aber im nachhinein betrachtet war es wohl die schönste Zeit im Frühjahr auf Korsika. Der hohe Wasserpegel nach der Schneeschmelze hat es uns erlaubt auch relativ wasserarme Schluchten im Süden zu begehen. Die täglichen Regenfälle haben die Stimmung kaum getrübt, auch wenn das Wetter nur wenige Schluchtenbegehungen zuließ.

In den nahezu verwaisten Campingplätzen haben wir anderweitige Talente forciert und uns die Zeit mit “Grand Slam Speckbrettln”, “Froschcatching by night”, “panachì sightseeing” und “in a Bouldergebiet verzweifelt Boulderfinding” vertrieben. Nach einer nervenaufreibenden nächtlichen Überfahrt von Savona, auf der wir versucht haben in einem geruchsintensiven Abstell- oder Putzraum zu schlafen, haben wir uns schnurstracks auf den Weg in Richtung Süden gemacht. Ein kurzer Stopp an einer Frühstücksbar und der Blick auf den Wetterausblick in einer lokalen Zeitung haben dann die Vorfreude schnell schwinden lassen. 6 Tage Regen und Temperaturen um die 10 Grad waren kein schöner Ausblick. Wir entschieden so weit wie möglich nach Süden zu fahren, Süden = wärmer als Norden:). In Porto Vecchio wurde der Panachì Vorrat aufgestockt und auf den Urlaub angestoßen. In der Nähe von Pianottoli-Caldarello haben wir uns in dem Campingplatz Kevano Plage niedergelassen, nahe an einem bekannten Bouldergebiet direkt am Strand. Die Alternative, sollte das Wetter keine Canyoningtouren zulassen. Wir machten es uns auf dem großen und bis auf 2 weitere Stellplätze verlassenenen Campingplatz gemütlich – die ganze Woche über sind wir in den Campingplätzen kaum einer Menschenseele über den Weg gelaufen, im Bavella Gebiet hatten wir den ganzen Camping nur für uns. Trotz der Prognosen hatten wir anfänglich pro Tag ein paar Sonnenstunden, gegen Abend regnete es eigentlich täglich. Wir haben vor allem im Süden dann doch ein paar Touren hinbekommen. Nachdem das Wetter dann von Tag zu Tag schlechter wurde haben wir uns im Bavella Gebiet niedergelassen, ein bisschen ein kulturelles Programm verfolgt:) und die Ruhe genossen. In den wenigen noch verbliebenen Regenpausen haben wir ausgelassen die wunderschön gelegenen Schluchten in dieser Bergregion genossen.

Alles in allem eine geile Woche und ein definitiv gelungener Start in die neue Saison…

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