1. Neoprenanzug und Schuhe

Der Übergang von Shorts und FlipFlops zu 3mm-Kurzarm-und Beinanzügen und Wassersportschuhen erschien uns schon als großer Schritt in unserem Leben als frühe Canyoneerer und wir blieben diesem Kleidungsstil auch über mehrere Jahre treu. Doch je mehr Schluchten wir begingen umso mehr mussten wir uns eingestehen, dass uns die Kälte doch teilweise ziemlich unter die ungeschützten Hautpartien kroch. Und so kamen als erste wichtige Investition Neoprensocken und zum guten Schluss mit der Vereinsgründung unsere (farblich passenden ;) ) mit Logo bestickten 5,5mm-Ganzkörperanzüge dazu.

Canyoningschuhe sollten vor allem guten Halt bieten. Sie sollten also am besten rutschfest und um eine bessere Stabilität und Schutz vor Verletzungen zu gewährleisten knöchelhoch sein. Sie sollten kein Wasser aufsaugen und/oder dieses schnell ablaufen lassen. Der Nachteil an handelsüblichen Canyoningschuhen ist leider oft, dass sie ziemlich schwer und klobig sind und sich auf längeren Gehstrecken somit als unbequem erweisen.

Mehrheitlich verwenden wir den Hydro Pro von Adidas, weil er für unsere Ansprüche des beste Gesamtkonzept bietet.

Canyoningschuh "Hydro Pro" by Adidas®

Canyoningschuh "Hydro Pro" by Adidas®

Wassersportschuh „WaterPro Manistee“ by Merrell®

Wassersportschuh „WaterPro Manistee“ by Merrell®

Canyoningschuh „Canyoneer“ by Five Ten®

Canyoningschuh „Canyoneer“ by Five Ten®

 

 

 

 

 

 

 

2. Helm und Gurt

Einen Canyoninghelm erkennt man an mehreren Öffnungen, aus denen das Wasser nach einem Sprung schnell abfließen kann. Auf manchen unserer Bilder/Videos werdet ihr erkennen, dass wir beim Springen meist keinen Helm tragen. Dies ergibt sich aus der Tatsache, dass der Helm bei Sprüngen, v.a. aus großer Höhe, meistens verrutscht und sich als unbequemer Begleiter zeigt. Wir ziehen den Helm aber auch nur dann aus, wenn wir uns 100% sicher fühlen.

Canyoninghelm by Kong®

Canyoninghelm by Kong®

Beim Canyoning sollte man nur Gurtzeug verwenden, das eigens für diese Sportart gemacht ist. Unsere Gurte haben einen Schlatz, d.h. einen das ganze Gesäß umfassenden Plastikeinsatz, zum Rutschen, sowie jeweils rechts und links über eine Selbstsicherung. Das PIRANA®-Abseilgerät der Marke Petzl ist eigens für den Abstieg im Canyon designt. Es erlaubt uns beim Abseilen zwischen 3 möglichen Bremsstufen zu wählen und bleibt beim Einfädeln des Seils immer sicher am Gurt haften, sodass es nicht verloren gehen kann.

Canyoninggurt „Canyon“ by Petzl®

Canyoninggurt „Canyon“ by Petzl®

Abseilgerät „Pirana“ by Petzl®

Abseilgerät „Pirana“ by Petzl®

 

 

 

 

 

 

 

3. Seil und Hardware

Wir haben uns semistatische, 10mm dicke Seile in verschiedenen Längen besorgt (100m, 60m, 40m). Jedes Seil trägt 2 Markierungen, einmal bezüglich seiner Länge, um Verwechslungen auszuschließen, und einmal wird bei jedem Seil die Mitte markiert. Auf keinen Fall sollen fürs Canyoning Kletterseile verwendet werden, da diese zu elastisch sind und so z.B. sehr schnell an scharfen Felskanten durchgerieben werden können. Beim Kauf sollte man darauf achten ein Seil zu wählen, das eine gute Resistenz gegen Abrieb durch Fels und Eindringen von Schmutz aufweist, sowie eine geringe Neigung zum Verschieben des Mantels.

Zur sicheren Befestigung des Seils am Bohrhaken bzw. Schraubglied bei einem Standplatz oder zum Einhängen der Selbstsicherung an einem solchen verwenden wir HMS Karabiner, auch Schraubkarabiner genannt, welche sich nicht von selbst öffnen können.

HMS Karabiner „Attache 3D“ by Petzl®

HMS Karabiner „Attache 3D“ by Petzl®

HMS Karabiner „Attache 3D“ by Petzl®

HMS Karabiner „Attache 3D“ by Petzl®

 


 

 

 

 

Außerdem haben wir immer auch ein Kappmesser und eine Steigklemme (tlw. auch Seilklemme genannt) dabei, die das Aufsteigen an einem Seil ermöglicht und den Seillauf in die entgegengesetzte Richtung blockiert.

Steigklemme „Duck“ by Kong®

Steigklemme „Duck“ by Kong®

Kappmesser „Bearclaw“ by CRKT®

Kappmesser „Bearclaw“ by CRKT®

 

 

 

 

 

 

Bandschlingen werden z.B. zum Verlängern der Selbstsicherung oder, wenn keine andere Möglichkeit besteht, zum Abseilen von einem fest verwurzelten Baumstamm verwendet. Es gibt sie in verschiedenen Längen und sie sind besonders belastungsfähig. Die hier abgebildete Bandschlinge hält z.B. einer Belastung von bis zu 22 kN stand.

Bandschlinge by Lhotse®

Bandschlinge by Lhotse®

 

 

 

 

 

 

4. Rucksack

Der Canyoningrucksack besteht aus LKW-Plane, was ihm die nötige Robustheit verleiht. Damit einlaufendes Wasser auch schnell wieder nach draußen gelangt, sollte man möglichst einen Rucksack mit Netz bzw. Löchern wählen. Was unbedingt mit in den Rucksack gehört ist eine wasserdicht verschließbare Tonne, in der Erste-Hilfe-Material und sonstige Dinge verstaut werden können, die unbedingt trocken bleiben sollten, etwa ein Mobiltelefon.

Rucksack „Cargo Canyon“ by Kong®

Rucksack „Cargo Canyon“ by Kong®

Wasserdichte Tonne

Wasserdichte Tonne

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